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Editorial 

Oliver Bothmann

Liebe Leserinnen und Leser,

„Nichts ist unmöglich!“ – so ganz trifft der Werbespruch zwar noch nicht auf den Modellbau zu, doch Vieles ist möglich geworden. Sei es durch neue Anbieter oder vor allem auch durch neue Techniken, die der Modellbauer in seiner Werkstatt – oder bei Dienstleistern – nutzen kann. CNC-Fräsen, Laserschneider und 3D-Drucker erlauben die Fertigung von Teilen, von denen früher viele Modellbauer nicht zu träumen wagten.

So kann man Modelle bauen, von deren Vorbildern die Meisten noch nie etwas gehört haben. Wie Matthias Buser, der einen Geländegabelstapler aus sowjetischer Fertigung gebaut hat. Viele Teile dieses ungewöhnlichen Funktionsmodells im Maßstab 1:16 entstanden dabei auf dem heimischen 3D-Drucker – noch vor wenigen Jahren unmöglich.

Doch auch ganz ohne moderne Hightech-Bauweisen können echte Einzelstücke entstehen. Harry Bisseling hat beispielsweise einen Kipperauflieger komplett als Eigenbau nach einem Vorbild einer benachbarten Spedition hergestellt – und das auch noch mit speziellen Funktionen.

Und auch der Magirus Uranus von Karlheinz Köbe ist ein Modell, welches es so wohl nicht noch einmal geben dürfte und welches durch ganz klassische Modellbaukunst das Licht der Welt erblickte. Gerade solche Eigenbauten auch ungewöhnlicher Fahrzeuge sind das Salz in der Suppe des Modellbaus und Anregungen dafür, die eigenen Traummodelle in die Wirklichkeit umzusetzen. Vielleicht ist ja auch für Sie 2019 das Jahr eines außergewöhnlichen Eigenbaus – über den Sie dann natürlich auch in der TRUCKmodell berichten sollten. Wir freuen uns darauf!

Ob mit oder ohne Hightech – im Modellbau wird immer weniger unmöglich.

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Nun aber viel Spaß bei der Lektüre dieser TRUCKmodell!

Redaktion TRUCKmodell

Hier entsteht die Karosserie des Geländegabelstaplers auf dem heimischen 3D-Drucker von Matthias Buser

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