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EDITORIAL

Freightliner-Special?

In der deutschen Modelltruck-Szene spielen die Modelle nach Vorbildern europäischer Hersteller ganz klar die Hauptrolle und Fahrzeuge von MAN, Scania und Mercedes-Benz dominieren die Parcours. Aber es gibt auch Liebhaber von US-Trucks und diese Modelle sind umso interessanter, weil sie so selten sind. In dieser Ausgabe der TRUCKmodell finden Sie gleich drei Beiträge, die sich mit Fahrzeugen der US-Marke Freightliner befassen, und zwar unter ganz unterschiedlichen Aspekten.

Mit viel Geschick und handwerklichem Können hat Günter Knoblich das Modell eines Baustellenfahrzeugs vom Typ Freightliner Heavy Dumper auf einem Wedico-Rahmen aufgebaut. Das Besondere daran ist das Fahrerhaus aus GFK, denn dieser Werkstoff und die Technik des Formenbaus ist unter Truckmodellbauern nicht sehr verbreitet – obwohl sie einige Vorteile besitzt, wie Günter Knoblich bereits in einem früheren Beitrag (siehe Ausgabe 6/2013) gezeigt hat.

Alexander Aufschläger ist bekannt als Mikromodellbauer. Dass es auch größer geht, zeigt er im Beitrag über seinen Freightliner COE, ein Wedico-Modell, das er mit moderner Elektronik von ServoNaut wieder auf Vordermann bringt – eine gute Hilfestellung für alle, die sich bisher nicht an solche Arbeiten herangewagt haben. Und ganz aktuell: der Testbericht über den Freightliner Cascadia, nach langer Pause endlich wieder ein US-Truck von Tamiya. Neben bewährter Technik, bekannter Präzision, hervorragender Detaillierung und Spritzgusstechnik weist der Bausatz einige Neuerungen auf, von denen Thomas Konrad in seinem Beitrag berichtet.

Michael Bloß, Chefredakteur